
Der Bologna-Prozess an der Universität Wien
Seit dem Sommersemester 2005 ist es der Universität Wien gelungen, im Rahmen eines mehrphasigen "Entwicklungsprojekts Europäische Studienarchitektur" einen grundlegenden Konsens zur erfolgreichen Restrukturierung und Neugestaltung von Studium und Lehre an der Universität Wien zu erzielen. Durch das Zusammenspiel aller involvierten EntscheidungsträgerInnen sowie durch die Einbindung der Studierenden konnten gesamtuniversitäre Rahmenbedingungen für die Entwicklung einzelner Curricula unter Bedachtnahme auf den Entwicklungsplan präzisiert und festgelegt werden. 2006 wurde das Bologna-Büro zur Unterstützung und Begleitung der Fakultäten und Zentren eingerichtet. In den Jahren 2006-2008 wurde ein Großteil des Studienangebots der Universität Wien in die Bologna-Studienarchitektur übergeführt. Ab 2009 übernahm das Center for Teaching and Learning die Unterstützung bei der strukturierten Weiterentwicklung der Bologna-konformen Studienprogramme.
Momentan können an der Universität Wien 56 Bachelor- und 117 Masterprogramme studiert werden. Seit dem Wintersemester 2009/10 sind auch die Phd-/ Doktoratsstudien an der Universität Wien entsprechend der europäischen Studienstruktur eingerichtet. Die Etablierung von gemeinsamen Studienprogrammen (Joint Programs) durch Kooperation mit Bildungseinrichtungen in ganz Europa stellt ein weiteres Entwicklungsziel für die Universität Wien dar.
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