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Ziele des Bologna-Prozesses

Der Bologna-Prozess führt Schritt für Schritt zu einem Zusammenwachsen der europäischen universitären Bildungslandschaft. Die wichtigsten Ziele sind:

Für die Dekade 2010-2020 wurden in Leuven 2009 folgende Prioritäten ("Aktionslinien") vereinbart:

  • Soziale Dimension: Gerechtigkeit beim Hochschulzugang und bei der Vollendung des Studiums
  • Lebenslanges Lernen
  • Beschäftigungsfähigkeit
  • Studierendenzentriertes Lernen und der Lehrauftrag der Hochschulen
  • Bildung, Forschung und Innovation
  • Internationale Offenheit
  • Mobilität
  • Datenerhebung
  • Multidimensionale Transparenzinstrumente
  • Finanzierung

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der vollständigen Umsetzung der Ziele des Bologna-Prozesses, daneben soll für die Bereiche Mobilität, soziale Dimension und Beschäftigungsfähigkeit die europäische Datenlage und das Monitoring verbessert werden.

Obwohl der Prozess über die Grenzen der Europäischen Union hinausgeht, ist er eng mit der EU-Politik verbunden und wird von der Europäischen Kommission im Rahmen von EU-Programmen unterstützt. Für die Europäische Union ist der Bologna-Prozess ein wichtiger Teil für eine gemeinsame europäische Bildungslandschaft, die folgende Punkte beinhaltet:

  • Lebenslanges Lernen und Entwicklung,
  • die Lissabon-Agenda, ein umfangreicher Maßnahmenkatalog für die Bereiche Wirtschaft, Soziales und Umwelt,
  • der Kopenhagen-Prozess zur Stärkung der europäischen Dimension der beruflichen Bildung und
  • Initiativen in der europäischen Forschungslandschaft.

Die Forderung nach einer engen Anbindung universitärer Lehre an aktuelle Forschung stellt eine Grundaussage des Bologna-Prozesses dar. Das Leuven-Kommuniqué 2009 stellt explizit fest: "Die Hochschulausbildung hat sich auf allen Ebenen am neuesten Stand der Forschung und Entwicklung zu orientieren, um so die Innovation und Kreativität in der Gesellschaft anzuregen."


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