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Zur Geschichte des Bologna-Prozesses

Der Bologna-Prozess ist ein europäisches Projekt, welches in den späten 1990er Jahren entwickelt wurde, und geht auf unterschiedliche europäische Initiativen und Projekte im Bereich Hochschulbildung zurück bzw. wurde von diesen beeinflusst, u.a. Mobilitätsprogramme der Europäischen Kommission wie Erasmus, Magna Charta Universitatum, Lissabon-Vertrag oder Sorbonne-Erklärung.

Im Juni 1999 fand die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung während der Konferenz von BildungsministerInnen aus 29 europäischen Staaten in Bologna statt. Die Bologna-Erklärung setzte sich zum Ziel bis zum Jahr 2010 einen gemeinsamen Europäischen Hochschulraum (EHR) zu verwirklichen.

Kernpunkte der Bologna-Erklärung sind die Schaffung eines gestuften Studiensystems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse, die Einführung des Diploma Supplement, die Verwendung von ECTS oder eines ECTS ähnlichen Kreditpunktesystems, die Förderung von Mobilität, Flexibilität und Qualitätssicherung, wie die Betonung einer europäischen Dimension in der Hochschulbildung.


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